Die Symbole im Adventskranz

Für viele Menschen ist es wichtig, einen großen Teil ihrer weihnachtlichen Dekoration selbst herzustellen. Auch der Adventskranz wird in vielen Haushalten deshalb selbst zusammen gestellt. Ausgangsbasis ist ein rundes Drahtgeflecht, das es eigentlich ab Mitte Oktober in allen großen Supermärkten zu kaufen gibt. Ist es dort vergriffen, lohnt sich ein Gang zum Bastlerzubehör oder ein Blick in den weihnachtlichen Bastelkatalog. Ansonsten müssen Papa oder Opa ran und aus Binde- oder Fädeldraht ein solches Gebilde basteln.
In diesen Ring hinein wird das wichtigste Zubehör gesteckt, die Tannenzweige. Gern werden auch Zweige der Stechpalme mit eingebunden, doch dort sollte man nur dann echte Zweige nehmen, wenn man keine kleinen Kinder mehr im Haus hat, die die appetitlich glänzenden roten Früchte in den Mund nehmen könnten. Diese sind nämlich giftig. Damit hat man auch schon die traditionellen weihnachtlichen Farben Grün und Rot eingebracht. Sie stehen für die Kraft des Blutes und die Hoffnung. Natürlich gehören auch die vier Kerzen in den Adventskränzen, die inzwischen auch zum Schmücken der Eingangstüren in der Weihnachtszeit verwendet werden. Die dafür benötigten Befestigungen bekommt man ebenfalls in den weihnachtlichen Aktionsbereichen der Supermärkte oder man fragt den Blumenhändler seines Vertrauens, ob man ihm welche abkaufen kann.
Notfalls kann man auch die leeren Hülsen von Teelichtern dazu verwenden, indem man sie anbohrt und mit Draht fest mit dem tragenden Ring verbindet. Wem die Zeit fehlt, sich selber einen Kranz zu basteln, der kann ihn entweder im Blumengeschäft, in den Gartencentern der Baumärkte und in besonders schönen Formen auf den regionalen Weihnachtsmärkten kaufen. An den vier Kerzen des Adventskranzes kann man immer ablesen, wie schnell sich das Weihnachtsfest nähert, obwohl es heute vielfach üblich ist, entgegen allen Traditionen schon am ersten Advent alle vier Kerzen anzuzünden, um ihr heimeliges Licht und den Duft des verbrennenden Wachses zu genießen.
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